Die effizientste Folter – Kekse!

Es ist kaum zu glauben, aber was ich vor einiger Zeit in einem Kommentar einer online Zeitung schrieben und eigentlich nur halb ernst gemeint war, wurde tatsächlich praktisiert.
Ich meinte damals, anstatt die Gefangenen in Guantanamo zu foltern, möge man ihnen doch Kaffee und Kuchen zum Verhör reichen. Da sich dies als effizienter erweisen könnte.

Genau dies scheint aber zumindest in einem Fall tatsächlich so gehandhabt worden zu sein, wie The E & P Pub meldet.

E & P Pub bezieht sich dabei auf einen Artikel in Time:

Alles was es brauchte um Abu Jandal, welcher näher an Osama bin Laden stand als jeder andere geschnappte Terrorist, zum reden zu bringen waren eine handvoll zuckerfreie Kekse.
Der ehemalige Verhörspezialist/Mitarbeiter des FBI Ali Soufan, der letzten Monat vor dem Kongress aussagte, erzählte Time: “Er war Diabetiker… Wir zeigten, dass wir ihn respektieren und wir machten diese nette Geste… Danach begann er mit uns zu reden anstatt uns zu belehren.”

Persönlich finde ich den Ansatz super. Die unbefristete Detention scheint ja nun gerichtlich abgsegnet, wobei das letzte Wort dazu noch nicht gesprochen sein dürfte. Auf jeden Fall verzichtet man dabei einfach auf Folter und schafft eine Klub-Med Atmosphäre, surfen und tauchen inbegriffen und plauscht mit den Leuten regelmässig in ungezwunger Atmosphäre.

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