Rentner sollen Anlageberater verprügelt haben

Das ganze klingt zwar schon ein bisschen nach Urban Legend. Es würde einem aber wohl in diesen Zeiten nicht überraschen, wenn die Leute beginnen, sich selbst zu helfen:

Eine Gruppe von Pensionären wird beschuldigt einen Finanzberater, welcher ihre Ersparnisse von insgesammt 2 Millionen verspekuliert hat, entführt und mishandelt zu haben .

Die vier Pensionäre, alle zwischen 60 und 74 Jahre alt und von der Polizei die “Geritol Gang” (Geritol ist ein Medikament gegen Artrithis) genannt, müssen sich auf bis zu 15 Jahre Gefängnis gefasst machen, falls sie verurteilt werden.

Die Gruppe soll den Deutsch-Amerikaner James Amburn vier Tage lang misshandelt haben. Zwei sollen ihn mit einer Gehilfe, einem sog. Zimmer frame, ausserhalb dessen Wohnung in Speyer geschlagen haben, bevor sie ihn an die Ufer eines bayrischen Sees, 480 km entfernt, fuhren.

Mr Amburn (56) sagt er sei mit Zigaretten verbrannt, verprügelt, mit einem Stuhlbein geschlagen und “wie ein Tier” angekettet worden sein. Es seien ihm auch Rippen gebrochen worden.

Er kam frei, weil er den Pensionären versprach sie zu bezahlen indem er Wertpapiere in der Schweiz verkaufe. So konnte er einen Fax schicken auf den er einen Hilferuf schrieb .

Bewaffnete Spezialeinheiten stürmten daraufhin am Samstag das Haus.

Offenbar sind die Rentner noch ziemlich gut beieinander, trotz der Gehhilfen, und der Anlageberater hat auch vier Tage lange keinem gefehlt.
Seltsam.

[Quelle: Independent, UK]

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