Stuxnet stammt wohl doch aus Israel

PressTV, welche sich auf die NY Times bezieht vermeldet, dass es sich bei Stuxnet um eine Koproduktion zwischen Israel, den USA, dem Vereinigten Königreich und Deutschland handle und dass der Virus bevor er in die freie Wildbahn entlassen wurde in Dimona, dem israelischen Atomforschungszentrum, getestet wurde.

Betroffen war in erster Linie nicht die Microsoft Windows Software, sondern die Supervisory Control and Data Acquisition Software von Siemens die weltweit verbreitet ist und unter anderem in Systemen zur Wasserversorgung, Energiezentralen, Kraftwerken und Ölplatformen eingesetzt wird. Der Virus wurde definitiv nicht über das Netzwerk verbreitet sondern über USB-Stäbchen.

Man wundert sich über gar nichts mehr, wenn es um die USA, Israel, Grossbritannien und Deutschland und ihre Geheimdienste geht. Diese verbreiten sicherlich auch sonst noch so allerhand, von dem wir nichts wissen und vielleicht auch lieber nichts wissen wollen.

Immerhin wissen wir jetzt ein bisschen mehr über die Beschaffenheit des israelischen Atomprogramms, denn Angaben in westlichen Medien zufolge sollen in Iran Zentrifugen schwer beschädigt worden sein. Haben das die Israelis bei sich zu Hause getestet, muss man wohl daraus schliessen, dass letztere ebenfalls über Zentrifugen verfügen und beide SCADA von Siemens verwenden.

Derweil haben die ausländischen Diplomaten, die vom Iran zu einer Besichtungstour eingeladen hatte, ihre Rundreise begonnen, so die Atomic Energy Organisation of Iran. Die Delegierten repräsentierten über 120 Länder. Auch EU Länder seien eingeladen gewesen, hätten aber abgelehnt, so die Meldung der AEOI.

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