Drogenschmuggel auf Argentinisch

Wie es scheinen mag, sind in Argentinien sowohl Militärs als auch Politiker in grossem Stil in Drogenschmuggel und -handel verwickelt.

Da ist zum einen der in Le Matin beschriebene Fall des argentinischen Abgeordneten, der auf seinem Grundstück einen versteckten Flugplatz zum schmuggeln von Drogen unterhielt und bei sich zu Hause 700 Kilogramm Kokain aufbewahrte.

Zum andern macht ein Fall Julià in Argentinien Schlagzeilen. Kürzlich, am 2. Januar 2010, wurde in Spanien ein Flugzeug der argentinischen Luftwaffe kontrolliert und, voilà, 944 Kilogramm Kokain wurden gefunden. Natürlich waren die Gebrüder Julià – die das Flugzeug flogen – Einzeltäter und ‚die argentinische Luftwaffe hat damit nichts zu tun‘. Man kann das glauben oder nicht, die argentinische Justiz glaubt’s offenbar nicht und hat 18 Angehörige der argentinischen Luftwaffe zum Verhör aufgeboten.

Na, wenn schon Politik und Militär mit der Drogenmafia zusammenarbeiten sollte müsste man vielleicht das Schweizer Militär im Kosovo ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen, wer kontrolliert die eigentlich? Weit hergeholt? Nicht wenn man die Geschichte von Xhavit Haliti betrachtet der anscheinend über gute Kontakte zur Schweizer Politik unterhält.

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