Untersuchung: Fleisch in den U.S.A. mit Staphylococcus aureus verseucht

Verseuchtes Fleisch in (aus?) den USA im Handel

Verseuchtes Fleisch in (aus?) den USA im Handel gefunden

Gemäss einer neueren Studie des Translational Genomics Research Institute (TGen) sind ein grosser Anteil der Fleisches und Geflügels die in den USA verkauft werden mit dem Staphylococcus aureus Bakterium verseucht, rund die Hälfte davon sogar mit Antibiotika-restistenten Versionen.

Science Daily schreibt:

Gemäss einer im Journal ‘Clincal Infectious Diseases’, erschienen Studie waren fast die Hälfte der Fleisch- und Geflügelproben – 47% – mit S. aureus verseucht und mehr als die Hälfte davon – 52% – waren gegen mindestens drei Klassen von Antibiotika resistent.

Dies ist die erste Nationale Einschätzung von Antibotika-resistenten S. aureus in der U.S. Lebensmittelversorgung. DNA Tests lassen darauf schliessen, dass die Tiere selbst die grösste Quelle der Kontamination waren.

Obwohl Staph normalerweise durch richtiges Kochen eliminiert werden, besteht, entweder durch unsachgemässen Umgang mit Lebensmitteln oder Übertragung auf andere Lebensmittel in der Küche, immer noch eine Gefahr für die Konsumenten.

Forscher sammelten und analysierten 136 Proben von Rind, Huhn, Schwein und Truthahn, welche 80 Marken abdecken, in 26 Einzelhandelsgeschäften in Los Angeles, Chicago, Fort Lauderdale, Flagstaff und Waschington D.C..

Der Autor der Studie und Direktor von TGen, Dr. Lance B. Price meinte, dass die Tatsache, dass die resistenten S. aureus so häufig vorkamen und die Tiere selbst die Quelle seien, sei beunruhigend und, dass der Verwendung von Antibiotika in der Fleischproduktion vermehrt Beachtung geschenkt werden müsse.

“Antibiotika sind das wichtigste Medikament, dass wir zur Behandlung von Staph Infektionen haben; aber wenn die Staph gegen drei, vier, fünf oder neuen verschiedenen Antibiotika resistent sind – wie wir es in dieser Studie gesehen haben – verbleiben dem Arzt wenig Optionen”, meint Dr. Price.

Die U.S. Regierung untersucht zwar Fleisch und Geflügel im Einzelhandel routinemässig auf vier Typen von resistenten Bakterien, aber S. aureus ist darunter. Die Studie schlägt deshalb vor, ein umfassenderes Inspektionsprogramm sei notwendig.

(Quelle: Science Daily-Englisch)

Die Meinung der Amerikanischen Fleischindustrie (American Meat Institute, AMI) ist, dass die Proben dieser Studie zu klein sei um Besorgnis zu erregen. AMI ist sich jedoch sicher, dass die resistenten Bakterien von den Verabeitern komme und nicht von den Tieren und überhaupt führe die Studie die Öffentlickeit in die Irre.

(Quelle: EmaxHealth-Englisch und Press Release des AMI-Englisch)

Natürlich, wir glauben euch. Eure Produkte sind sicher. Kaufen tue ich sie trotzem nicht. Bäh.

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