IMF und Portugal einigen sich über Kredit von 26 Milliarden Euro

Portugal wird nun wohl privatisiert werden. Wie eine Presseverlautbarung des IMF meinte:

“Die portugiesischen Behörden haben ein mutiges, sich über mehrere Jahre erstreckendes Reformprogramm vorgelegt, welches darauf abzielt die ökonomischen Herausforderung vor denen das Land steht zu meistern”.

“Das Programm besteht aus drei Teilen: Wiederherstellung der Konkurrenzfähigkeit, Sicherstellung eines ausgewogenen Fiskalweges und Stabilisierung des Finanzsektors”.

Was? Der Finanzsektor ist doch schon lange stabil, oder nicht? Wie dem auch sei, es soll die ‘Beteiligung des öffentlichen Sektors in der Wirtschaft verkleinert werden’. Damit ist natürlich Privatisierung gemeint, das hat ja sonst überall so gut funktioniert. Ebenso sollen Subventionen, zum Beispiel im Energiesektor gekürzt werden, sprich der Strom wird verteuert nachdem die Anlagen billig an Private verscherbelt worden sind. Und, die Beiträge an die Sozialversicherungen sollen drastisch gekürzt werden. Natürlich müssen die Banken stabilisiert werden, was natürlich Code ist für weitere staatlich finanzierte Bailouts.

Das ist der Kern der Forderungen des IMF, der Rest ist Gesäusel von wegen ‘Stellen schaffen für die Jungen’, blah, blah.

Diese 28 Milliarden Euro sind Teil des Rettungspaketes des 78 Milliarden Euro Finanzpaketes, an dem die EU 52 Milliarden beiträgt und der IMF eben die 26 Milliarden.

(Quelle: IMF-Englisch)

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