Uranschmuggel in der Moldova aufgedeckt

Uran-235In Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldova, wurden am 28. Juni 2011 sechs Personen verhaftet Uran-235 ins Land geschmuggelt hatten und dieses nun zu verkaufen versuchten.

Nach Angaben des leitenden Untersuchungsbeamten, Witali Britschak, handelt es sich um definitiv um Uran-235, jedoch werde aus ermittlungstaktischen Gründen weder das Gewicht noch der Anreicherungsgrad kommuniziert. Die sechs Personen sollen Mitglieder einer internationalen kriminellen Organisation sein, die sich auf Schmuggel von radioaktivem Material spezialisiert hat. Vier seien Bürger Moldovas, einer sei russischer Staatsbürger, so Britschak weiter. Auch ein potentieller Käufer ‘aus einem arabischen Land Nord-Afrikas’ ging anscheinend ins Netz.

Diese Art Uran könne sowohl als nuklearer Brennstoff, als auch zum Bau von ‘schmutzigen Bomben’ verwendet werden.

Der Preis von Uran-235 wird auf dem Schwarzmarkt mit ca. 20 Millionen Euro pro Kilogramm veranschlagt.

Die Herkunft des Urans wird von einigen Medien mit russisch angegeben, diese Angabe fehlt jedoch in russischen, weissrussischen und moldavischen Medien.

(Quelle: Vesti Moldova, RIA Novosti, Belta – alle Russisch, BBC-English)

Anmerkung: Videos der Verhaftung und mit Interviews von Zeugen finden Sie auf Vesti Molova.

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Der erste tropische Sturm der Saison – Arlene

Der erste tropische Sturm der Saison, der sich eben im Golf von bildete heisst Arlene. Dass daraus ein Hurricane wird ist aber eher unwahrscheinlich. Nach den Vorhersagen des National Hurricane Centers (NHC) wird Arlene am Donnerstag auf Land treffen und sich danach zur tropischen Depression abschwächen.

Tropischer Sturm Arlene, Golf von Mexiko

Tropischer Sturm Arlene, Golf von Mexiko

Die jeweils aktuelle Situation erfahren Sie auf der Website des NHC.

Die Begriffe tropischer Zyklon, tropische Depression, tropischer Sturm und Hurricane erklärt das NHC wie folgt:

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Es ist nicht alles Gold was glänzt – auch nicht mit Prägestempel und Seriennummer

Die Story um Tungsten-Barren mit Goldüberzug ist zwar aus dem Jahre 2009, ist aber wieder aktuell, nachdem Ron Paul eine Nachprüfung der U.S. Goldreserven in Fort Knox verlangt.

Es wird schon längere Zeit vermutet – natürlich nur von ‘bescheuerten Verschwörungstheoretikern’ – dass die Goldreserven mit Tungsten gestreckt sein könnten. Dazu muss man wissen, dass mit Gold überzogene Tungsten-Barren praktisch nicht von Goldbarren zu unterscheiden sind – das Gewicht ist beinahe identisch.

Im Oktober 2009 wurden Banker in Hong Kong überrascht, als sich herausstellte, dass einige der Goldbarren, die ihnen aus den U.S.A. geliefert wurden, in Tat Wahrheit Gold überzogene Tungsten-Barren waren. Die Chinesischen Behörden gehen davon aus, dass die Barren vor ca. 15 Jahren – während der Clinton Regierung – in den U.S.A. hergestellt wurden. Das Gerücht macht die Runde, das von selben Produzenten 600’000 Tungsten-Barren hergestellt und nach Fort Knox gebracht wurden. (Quelle: Gold-Quote.Net-English)

Eine chinesische Firma bietet sogar Gold überzogene Tungsten-Barren zum Kauf an. Das Produkt wird allerdings eher für die Schmuckindustrie angeboten, als für Goldfälscher, einen Missbrauch dieser Technologie ist allerdings zu erwarten – es ist einfach zu lukrativ um es nicht zu tun.

Man sieht also, dass nicht nur ETF Goldfonds nicht sicher sind[1], sondern auch physisches Gold nicht unbedingt die sichere Wertanlagee darstellt, da ja offenbar nicht einmal Banken merken, was sie da eigentlich kaufen oder verkaufen.

[1] Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es nicht genug physisches Gold gebe um die ETF zu decken. Jeder ETF Anteil repräsentiert normalerweise 1/10 Unze Gold. Ob der ETF auch wirklich mit genügend physischen Gold unterlegt ist um die ausgegebenen Anteile abzusichern ist oft unklar und ob es sich dabei um echtes oder Tungsten-Gold handelt ebenso.

 

Treffen von Fidel Castro mit Hugo Chávez

Gestern Dienstag Morgen trafen sich Hugo Chávez und Fidel Castro zu einem ‘brüderlichen Beisammensein’, wie Cubadebate berichtet. Die Familie von Chávez war ebenfalls anwesend.

Sieht mir nicht nach kritischem Zustand aus, wie einige Medien berichteten.

Fidel Castro mit Hugo Chávez und Familie

Fidel Castro mit Hugo Chávez und Familie

Fidel und Hugo lesen Zeitung

Fidel und Hugo lesen Zeitung

(Quelle: Cubadebate-Español)

Netz der Korruption um Mahmoud Ahmadinedschad

Mahmoud Ahmadinedschad (links) mit Esfandiar Rahim Maschaei (rechts)

Mahmoud Ahmadinedschad (links) mit Esfandiar Rahim Maschaei (rechts)

In den letzten Tagen sind einige Vertraute des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmedinedschad verhaftet worden. Es handelt sich unter anderem um Mohammed Scharif Malekzadeh, der bis am 21. Juni 2011 Vize-Aussenminster im Kabinett Ahmadinedschads war, dann zurücktrat und am 23. Juni verhaftet wurde. Verhaftet wurde auch der Leiter der Arwand Free Zone Organisation, Ali Asghar Parhiskar, ebenfalls ein Vertrauter von Ahmadinedschad. Vorgeworfen wird den beiden unter anderem ‘finanzielle Korruption’.

Die eigentliche Quelle der Korruption in der Regierung von Ahmadinedschad wollen die konservativen Kritiker allerdings bei Esfandiar Rahim Maschaei  ausgemacht. Dieser soll an einer Firma, genannt Samga, beteiligt sein, die mit 20 Millionen Dollar gegründet wurde und deren Vorsitzender Mehdi Jahangiri ist, welcher Maschaeis Stellvertreter bei der Organisation für kulturelles Erbe war. Continue reading

Die Schlacht von Val di Susa

Heute morgen räumte die Polizei im Val di Susa, Italien, gewaltsam ein Protestlager der Bewegung No TAV. Die ‘Schlacht’ dauerte drei Stunden, es gab ca. 30 Verletze.

Die Protestbewegung will eine Hochgeschwindigkeitslinie, inklusive 53 Kilometer langem Tunnel, verhindern. Diese Linie soll Turin mit Lyon verbinden und ist ein Prioritätsprojekt (Projekt No. 6) im  ‘Trans-European Transport Networks‘ (TEN-T) der EU.

Der Linienverlauf im Schema:

Querschnitt des Streckenverlaufs der Hochgeschwindigkeitslinie Turin-Lyon

Querschnitt des Streckenverlaufs der Hochgeschwindigkeitslinie Turin-Lyon

Die Strecke sei für eine Referenzgeschwindigkeit von 250 km/h konzipiert, so die Website des Projektes. Die Baukosten werden auf knapp 10 Milliarden Euro (2010) veranschlagt. Continue reading