Der vergessene Genozid in Xinjiang/Ost-Turkestan

Karte von Xinjiang/Ost-Turkestan (Klicken zum vergrössern)

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Die Uiguren sind ein Volk, welches grossmehrheitlich in der heutigen chinesischen Provinz Xinjiang lebt. Uiguren nennen Xinjang allerdings auch Ost-Turkestan oder Ost-Turkistan.

Nach der Volkszählung 2000 lebten in Xinjiang 8’345’622 Uiguren (45,21% der Bevölkerung) und 7’489’919 Han-Chinesen (40,58% der Bevölkerung). Die Uiguren selbst sprechen allerdings von ca. 20 Millionen Uiguren.

Die Han-Chinesen waren 1945 eine Minderheit von ungefähr 9% und stellen heute 40% der Bevölkerung Xinjiangs.

Im Jahre 1949 waren lediglich 20% der Bewohner Ürümqis, der Haupstadt Xinjiangs, Han-Chinesen. Heute sind es über 80%.

Jährlich wandern ca 250’000 bis 300’000 Han-Chinesen in Xianjing, oder Ost-Turkestan, wie es die Uiguren nennen, ein. Verdrängung durch Zuwanderung. Wir kennen das bereits aus den USA, den dortigen Ureinwohnern erging es ähnlich.

Die chinesische Politik ist eine ähnliche wie in Tibet, jedoch bekommen die Uiguren praktisch keine Aufmerksamkeit im Westen.

Anbei finden Sie zwei Videos, die vor allem die Unruhen von 2009 und deren Ursachen behandeln, aber auch einen kurzen  historischen Überblick geben (aus Sicht der Uiguren):

Teil 1:

Teil 2:

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