Kategorie-2 Hurrikan Irene kurz vor der Küste North Carolinas

Grafik 1 - AIRS Infrarotaufnahme von IRENE, 26.8.2011, 13:59 EDT. Die violetten Regionen sind die kältesten (Quelle: NASA)

Grafik 1 - AIRS Infrarotaufnahme von IRENE, 26.8.2011, 13:59 EDT. Die violetten Regionen sind die kältesten (Quelle: NASA)

Kategorie-2 Hurrikan Irene steht kurz vor der Küste North Carolinas, wo er am Samstag Morgen erwartet wird. Ob er an Land geht oder über Wasser bleibt ist noch unklar.

Die maximalen Windgeschwindigkeiten liegen bei 100mph/160kmh. Es wird keine wesentliche Änderung der Stärke erwartet bevor der Hurrikan die Küste erreicht. Danach könnte allerdings eine Abschwächung eintreten, Irene wird aber ein Hurrikan bleiben, wenn er sich der Ostküste entlang bewegt. Es wird damit gerechnet, dass Irene kurz vor der Küste bleibt.

Hurrikan-Warnungen bestehen praktisch für die gesamte U.S. Ostküste von North Carolina im Süden bis Massachussetts im Norden.

Grafik 1 zeigt eine Infrarotaufnahme vom Athmospheric Infrared Sounder (AIRS) Instrument des Aqua Satelliten der NASA. Die violetten Gebiete sind die kältesten Gebiete in den Wolkenspitzen und Gebiete mit den heftigsten Niederschlägen. Die Aufnahme stammt vom 26.8.2011 um 17:59 UTC.

Die Kerndaten des Hurrikans Irene vom 27.08.2011 um 0500UTC (Bulletin 27A NHC):

SUMMARY OF 100 AM EDT…0500 UTC…INFORMATION
———————————————-

LOCATION…33.1N 76.5W

ABOUT 105 MI…170 KM S OF CAPE LOOKOUT NORTH CAROLINA
ABOUT 155 MI…250 KM SSW OF CAPE HATTERAS NORTH CAROLINA
MAXIMUM SUSTAINED WINDS…100 MPH…160 KM/H
PRESENT MOVEMENT…NNE OR 20 DEGREES AT 13 MPH…20 KM/H
MINIMUM CENTRAL PRESSURE…952 MB…28.11 INCHES

Die Pfadvorhersage von NHC, Stand 27.8.2011 um 0500UTC:

Pfadvorhersage Hurrikan Irene, Stand 27.8.2011 0300UTC (Quelle: NHC)

Pfadvorhersage Hurrikan Irene, Stand 27.8.2011 0300UTC (Quelle: NHC)

Das folgende Bild stammt vom Tropical Rainfall Measuring Mission (TRMM) Satetlitten der NASA und zeigt einen Querschnitt durch Hurrikan Irene und die Niederschlagsmenge in mm/h (Links) und in dBZ (Rechts). dBZ misst die Intensität des zurückgeworfenen Radarsignals in Dezibel. Je höher der Wert, desto stärker das Echosignal und desto ‘kompakter’ das Hindernis.

TRMM Daten der Regenfälle in Irene, Stand 26.8.2011 2023UTC (Quelle: NASA)

TRMM Daten der Regenfälle in Irene, Stand 26.8.2011 2023UTC (Quelle: NASA)

Der TRMM Satellit hat auch drei-dimensionale Radarbilder von Hurrikan Irene gemacht.  Dieses hier stammt vom Mittwoch (24.8.2011) Nachmittag und NASA schreibt dazu: Am Mittwoch Nachmittag hatte Irene, mit Stärke 3, den Status eines bedeutenden Hurrikans erreicht. Die Beobachtungen des TRMM Radars zeigen eine Kompakte Augenwand (eyewall), mit der Möglichkeit, dass sich eine äussere Augenwand zu formieren beginnt. Doppelte Augenwände können Teil eines Augenwandersatzzykluses sein, welche mit der Änderung der Intensität des Hurrikans zusammenhängen. Sie können entweder Zunahme oder Abnahme in der Intensität bedeuten und sind schwierig vorherzusagen.

Drei-dimensionale Radaraufnahme von Irene. Grau sind leichte, Rot sind schwere Niederschläge und die gelben Punkte sind Blitze (Quelle: NASA)

Drei-dimensionale Radaraufnahme von Irene. Grau sind leichte, Rot sind schwere Niederschläge und die gelben Punkte sind Blitze (Quelle: NASA)

(Quellen: NASA-English, NHC-English)

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