Rekordveruntreung im Iran – CEO der Privatbank Aria beklaut Staatsbank um 2.7 Milliarden Dollar

In der ersten Woche des Schariwar (Ende August/Anfang September) haben die Justizbehörden mit Aufdeckung von dickenBetrugsfällen gehörig für Unruhe gesorgt. Einige der Fälle gelangten auch in die (iranischen) Medien.

Ein Fall der Veruntreuung der in den letzten Woche für Gerede sorgte  war die Veruntreuung einer astronomischen Summe, die in den letzten Tagen des vergangenen Monats Mordad bekannt wurde. Die Zentralbank teilte mit, dass die Banklizenz der Privatbank Aria auf Grund der Veruntreuungen deren CEOs gegenüber der Bank Saderat Iran widerrufen wurde.

Die veruntreute Summe beläuft sich gemäss iranischen Medien auf 3’000 Milliarden Toman. Ein Toman entspricht 10 Rial und das sind bei gegenwärtigen Wechselkurs ca. – halten Sie sich fest – 1,95 Milliarden Euro oder 2.7 Millarden Dollar. Der Betrug wurde mit Hilfe eines verschachtelten Firmennetzes durchgeführt, so Khabar Online.

(Quelle: Khabar Online-Farsi/Parsi)

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