Wo sind die Ukrainischen Goldreserven?

ukrainian-goldGestern sind in sozialen Medien die ersten Gerüchte darüber aufgetaucht, dass die Ukrainischen Goldreserven vollumfänglich in die USA ausgeflogen wurden.

Die Quelle dieser unbestätigten Information sind ukrainische Journalisten von Iskra-News, welche sich auf Angestellte des Flughafens Borispol (Boryspil) Kyjiv, berufen. Nach ihnen sei der Transport am 7. März 2014 um 2 Uhr Morgens durch ein nicht-eingetragenes Transportflugzeug erfolgt.

Laut den von den Angestellten gegenüber den Journalisten  aus Zaporoschje von Iskra-News gemachten Angaben, seien vor dem Flug 4 Geldtransporter und 2 VW Kleintransportbusse ohne Nummernschilder eingetroffen aus denen 15 schwarz gekleidete Personen, einige davon mit Maschinengewehren bewaffnet, ausgestiegen seien und mehr als 40 schwere Kästen ins Flugzeug geladen, welches danach abgeflogen sei.

Iskra-News sagt, sie habe ebenfalls einen Anruf eines “zuständigen Mitarbeiters des früheren Ministeriums für Einkommen und Steuern” erhalten, welcher behauptete, das nach seinen Informationen in dieser Nacht auf Anweisung der neuen Führung die gesamten Goldreserven der Ukraine in die USA transferiert worden seien.

Die geschätzten Goldreserven (Schätzung von 2013) betrugen etwa 36 Tonnen, womit die Ukraine zu den 50 grössten Goldhaltern gehörte. Es scheint mir unwahrscheinlich, das mit der gemeldeten Anzahl Fahrzeuge und Kisten diese Menge an Gold hat transferiert werden können. Aber die Flughafen-Angestellten haben vielleicht auch nicht alles gesehen…das ganze ist ja bisher auch nur ein Gerücht, allerdings ein interessantes, wenn wahr.

 

RT Korrespondent beschreibt Erlebnisse am 20. Feb

RT Korrespondent Alexey Yaroschewsky beschreibt seine Erlebnisse beim Euromaidan am 20. Februar 2014.

Die erste Szene zeigt ihn bei den Vorbereitungen zu einer Live-Schaltung, die er jedoch abbrechen musste, weil um ihn herum plötzlich Demonstranten waren und von der Polizei aus Granaten geworfen wurde. Darauf wechselte das Team ins Hotel.

In seinem Hotel wurde durch die Scheibe geschossen. Die gefundene Kugel hatte nach seinen Angaben “Kaliber 7.62”, ein Standard-Kaliber, welches z.B. auch von Kalaschnikows verwendet wird, wer den Schuss abgab ist unklar.

Auf den Aufnahmen, die er mit seinem Handy gemacht habe, hört man etwas das wie Schüsse klingt und sieht wie eine Gruppe von Polizisten flüchtet und Mitglieder “Opposition” mit Schildern und Knüppeln, aber unbewaffnet, auf die Polizeilinien  vorrücken. Ebenso sieht man, wie eine Person sich, nachdem Schüsse zu hören waren, rennend von den Polizeilinien entfernt und so etwas wie ein Gewehr in der Hand hält. Die Frage des Reporters: “Wer hat den Leuten gesagt, sie sollen sich auf die Polizeilinien zu bewegen?”, denn von denen wurden alle erschossen.

Sieht man hier den Scharfschützen, der auf die Polizei schoss und das Kanonenfutter, welches vorgeschickt wurde und das als Opfer herhalten musste, damit die “Revolution” ihre Märtyer hat?

Erinnern wir uns, dies war nachdem ein Waffenstillstand aber noch bevor die Einigung zwischen “Opposition” und Regierung am 21.2.2014 unterzeichnet wurde.

Erinnern wir uns in diesem Kontext auch an das Telefongespräch zwischen dem Aussenminister Estlands Urmas Paet und der Aussenministerin der EU Catherine Ashton, in dem Ashton informiert wurde, dass der Verdacht zunehmend sei, dass die Scharfschützen von der “Opposition” und nicht von Janukowitsch angeheuert wurden.