Sonia Gandhi in New Yorker Memorial Sloan-Kettering Krankenhaus

Sonia Gandhi

Sonia Gandhi

Nach indischen Medien ist Sonia Gandhi, 64, dort um sich im Krebszentrum des Spitals behandeln zu lassen. Worum es sich handelt ist allerdings nicht kommuniziert worden.

“Sonia Gandhi wurde vor kurzem mit einer medizinisch Diagnose konfrontiert, welche eine Operation erfordert. Auf Anweisung ihrer Ärzte ist sie ins Ausland gereist und ist höchstwahrscheinlich zwei bis drei Wochen abwesen”, sagte Janardhan Dwivedi, Sprecher des Indian National Congress und fügte hinzu sie werde in zwei bis drei Tagen operiert.

Gemäss dem Tehelka Magazin wird sie im Krebszentrum des New Yorker Memorial Sloan-Kettering Krankenhauses, das nach eigenen Angaben das welt-grösste private Krebszentrum ist, vom bekannten Onkologen Dr. Dattatreyudu Nari betreut.

Während der Abwesenheit Gandhis, soll eine vierköpfige Gruppe den Congress – die Partei der Sondia Gandhi vorsteht und die Fäden normalerweise fest in der Hand hält – leiten und die Tagesgeschäfte erledigen. Zu der Gruppe gehört auch ihr Sohn und möglicher Nachfolger Rahul Gandhi.

Die Nehru-Gandhi Dynasty regierte Indien für den grössten Teil seiner Unabhängigkeit, mit drei Mitgliedern der Familie, die als Premier Minister amteten. Der (vorerst letzte davon war Rajiv Gandhi, mit dem Sonia verheiratet war bis dieser bei einem Selbstmort-Attentat, das der LTTE zugeordnet wird, ums leben kam.

(Quelle: Economic Times India-English, Tehelka-English)

Hugo Chávez wieder in Venezuela

Hugo Chávez kehrte heute morgen Ortszeit nach Caracas zurück. Er kündigte seine Rückkehr mit einem Tweet an:

@chavezcandanga: Aquí estoy pues, en casa y muy feliz!! Buenos días mi Venezuela Amada! Buenos días pueblo amado! Gracias Dios Mio! Es el inicio del Retorno!

Am 17:00 am Nachmittag will er sich auf dem Balkon des Volkes des Miraflores Palastes zeigen.

(Quelle: El Universal Venezuela-Español)

Via Cubadebate wurden verschiedene Fotos veröffentlicht, die zeigen, dass Hugo Chávez sich gut erholt hat:

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Tulpenschmuggel verhindert – zwei Holländer verhaftet

Umgedrehte Tulpe (türk. ters lale) Bildquelle: Zaman

Umgedrehte Tulpe (türk. ters lale) Bildquelle: Zaman

In der Türkei, genauer am Grenzübergang Kapıkule, der die Türkei mit Bulgarien verbindet, wurden zwei Niederländer verhaftet, die 57 Tulpenzwiebeln aus dem Land schmuggeln wollten.

Die beiden, der 60-jährige Franciscus Johannes Linschoten und der 29-jährige Michael Hubertus Klok, führten in ihrem Wagen noch weitere 5’236 Pflanzensamen von 160 nur in der Türkei heimischen Pflanzen mit sich. Es sei der grösste jemals unternommene Versuch gewesen, Pflanzen aus dem Land zu schmuggeln, so Hurriet Daily.

Nun handelt es sich bei den 57 Zwiebeln nicht um die von irgendwelchen Tulpen – da wäre der Schmuggel nach Holland wohl, als wollte man Eulen nach Athen tragen. Es sind dies die Zwiebeln der ‚Umgedrehten Tulpe‘, einer seltenen Art, die nur in der Türkei, in der Umgebung von Erzurum, im Karyazı Distrikt der Provinz Erzurum, heimisch ist und wächst und deren Export nach türkischem Recht illegal ist.

Die umgedrehten Tulpen sind vom Aussterben bedroht und werden auch in der Krebs- und Alzheimerforschung eingesetzt, was sie sehr wertvoll macht.

Die beiden Niederländer gaben an, die Zwiebeln und Samen für ‚ihren Privatgarten‘ gesammelt zu haben. Nach türkischen Angaben haben die zwei aber auch in Mazedonien, Griechenland, Bulgarien, Iran, Syrien und Georgien fleissig indigene Pflanzen, respektive deren Samen, eingesammelt.

(Quelle: Zaman-Türkçe, Hürriet Daily-English)

WHO stuft elektromagnetische Strahlung von Mobilfunkgeräten als ‚möglicherweise krebserregend‘ ein

Die WHO/International Agency for Research on Cancer (IARC) hat die von Radiofrequenzen herrührende elektromagnetische Strahlung als möglicherweise krebserregend bei Menschen eingestuft, wegen des erhöhten Risikos von Gliomen in Zusammenhang mit der Benutzung von drahtlosen Telefonen.

Die IARC hat sich dabei auf schon vorhandene Erkenntnisse abgestützt, die in einer Working Group vom 24. bis 31 Mai 2011 in Lyon kritisch geprüft wurden. Die Resultate werden im Band 102 der IARC Monographs veröffentlicht werden.

Die vorhandenen Belege liessen nach IARC den Schluss zu, dass es lediglich für Benutzer von drahtlosen Telefonen Hinweise auf ein grösseres Risiko für Gliome und Akustikusneurinom gibt, aber dass die Beweislage für andere Krebsarten ungenügend sei. Die Working Group habe das Risiko nicht quantifiziert, jedoch zeige eine Studie, dass bei 30 minütiger Benutzung pro Tag über 10 Jahre hinweg, das Risiko für Gliome um 40% zunehme.

In der Schlussfolgerung meint die Working Group, dass es wegen der potentiellen Konsequenzen für die öffentliche Gesundheit zusätzlicher Untersuchungen des langzeitlichen und intensiven Benutzens von drahtlosen Telefonen bedürfe. Es sei auch wichtig die Exponierung bei Benutzung von Freisprechgeräten oder SMS durch pragmatische Massnahmen zu reduzieren.

Anbei finden Sie die Presseverlautbarung der WHO/IARC:

Untersuchung: Fleisch in den U.S.A. mit Staphylococcus aureus verseucht

Verseuchtes Fleisch in (aus?) den USA im Handel

Verseuchtes Fleisch in (aus?) den USA im Handel gefunden

Gemäss einer neueren Studie des Translational Genomics Research Institute (TGen) sind ein grosser Anteil der Fleisches und Geflügels die in den USA verkauft werden mit dem Staphylococcus aureus Bakterium verseucht, rund die Hälfte davon sogar mit Antibiotika-restistenten Versionen.

Science Daily schreibt:

Gemäss einer im Journal ‚Clincal Infectious Diseases‘, erschienen Studie waren fast die Hälfte der Fleisch- und Geflügelproben – 47% – mit S. aureus verseucht und mehr als die Hälfte davon – 52% – waren gegen mindestens drei Klassen von Antibiotika resistent.

Dies ist die erste Nationale Einschätzung von Antibotika-resistenten S. aureus in der U.S. Lebensmittelversorgung. DNA Tests lassen darauf schliessen, dass die Tiere selbst die grösste Quelle der Kontamination waren.

Obwohl Staph normalerweise durch richtiges Kochen eliminiert werden, besteht, entweder durch unsachgemässen Umgang mit Lebensmitteln oder Übertragung auf andere Lebensmittel in der Küche, immer noch eine Gefahr für die Konsumenten.

Forscher sammelten und analysierten 136 Proben von Rind, Huhn, Schwein und Truthahn, welche 80 Marken abdecken, in 26 Einzelhandelsgeschäften in Los Angeles, Chicago, Fort Lauderdale, Flagstaff und Waschington D.C..

Der Autor der Studie und Direktor von TGen, Dr. Lance B. Price meinte, dass die Tatsache, dass die resistenten S. aureus so häufig vorkamen und die Tiere selbst die Quelle seien, sei beunruhigend und, dass der Verwendung von Antibiotika in der Fleischproduktion vermehrt Beachtung geschenkt werden müsse.

“Antibiotika sind das wichtigste Medikament, dass wir zur Behandlung von Staph Infektionen haben; aber wenn die Staph gegen drei, vier, fünf oder neuen verschiedenen Antibiotika resistent sind – wie wir es in dieser Studie gesehen haben – verbleiben dem Arzt wenig Optionen”, meint Dr. Price.

Die U.S. Regierung untersucht zwar Fleisch und Geflügel im Einzelhandel routinemässig auf vier Typen von resistenten Bakterien, aber S. aureus ist darunter. Die Studie schlägt deshalb vor, ein umfassenderes Inspektionsprogramm sei notwendig.

(Quelle: Science Daily-Englisch)

Die Meinung der Amerikanischen Fleischindustrie (American Meat Institute, AMI) ist, dass die Proben dieser Studie zu klein sei um Besorgnis zu erregen. AMI ist sich jedoch sicher, dass die resistenten Bakterien von den Verabeitern komme und nicht von den Tieren und überhaupt führe die Studie die Öffentlickeit in die Irre.

(Quelle: EmaxHealth-Englisch und Press Release des AMI-Englisch)

Natürlich, wir glauben euch. Eure Produkte sind sicher. Kaufen tue ich sie trotzem nicht. Bäh.

Guatemala und die medizinischen Versuche der USA

Nun, da wir wieder von den USA hören, sie setze sich weltweit für Menschenrechte, muss man sich einmal mehr die Realität vor Augen führen. Am besten mit Hilfe eines Beispiels:

In den Jahren 1946-48 wurden in Guatemala hunderte Guatemalteken, genau waren es 696, ohne ihr Wissen oder ihr Einverständnis von US Militärärzten wissentlich und willentlich wie Syphilis und Gonorrhö infiziert. Dies geschah im Rahmen eines medizinischen Forschungsprogrammes.

Ein Drittel der Versuchsobjekte, unter denen auch Soldaten, Häftlinge und Insassen von psychiatrischen Kliniken waren, erhielten nie eine angemessenen medizinische Behandlung. Einige der Opfer haben noch heute medizinische Probleme oder haben Krankheiten an ihre Partner weitergegeben oder an Nachkommen vererbt. (Quelle: Cubadebate-Spanisch) Weiterlesen

Statusupdate Fukuschima Daiichi vom 22.03.2011 16:00 JST

Anbei finden Sie den Status der Reaktoren der Atomanlage Fukuschima Daiichi vom 22.03.2011 16:00 JST/08:00 MEZ:

 

Fukuschima Status 22.03.2011 1600JST/0800MEZ

Fukuschima Status 22.03.2011 1600JST/0800MEZ (Klicken um zu vergrössern)

 

Nachfolgend finden Sie den Status aller japanischen Atomreaktoren (keine Veränderung zum Vortag):

 

Status aller Reaktoren 22.03.1011 1600JST/0800MEZ
Status aller Reaktoren 22.03.2011 1600JST/0800MEZ (Klicken um zu vergrössern)

Den vollständigen Statusbericht finden Sie beim JAIF indem sie den nachfolgenden Link klicken (pdf Format).

(Quelle: Japan Atomic Industrial Forum, JAIF pdf)