Attentat auf Casino in México – über 50 Tote

Die Feuerwehr versucht das brennende Casino Royal in Monterrey zu löschen (Quelle: El Sol de México)

Die Feuerwehr versucht das brennende Casino Royal in Monterrey zu löschen (Quelle: El Sol de México)

Nach der mexikanischen Tageszeitung El Sol de México hat eine Gruppe von Bewaffneten das Casino Royale in Nuevo León, bei Monterrey, México angegriffen, darin Benzin ausgegossen und es angezündet. Bisher sind 53 Tote bestätigt, die Zahl der Opfer könnte aber nach Aussagen des Gouverneurs noch höher ausfallen. Es wird damit gerechnet, es könnten sich noch zehn bis zwölf Leichen im Gebäude befinden.

Das Attentat fand gestern gegen 16:00 Ortszeit statt und wurde von sechs Männern ausgeführt, die in zwei Autos unterwegs waren. Zum Zeitpunkt des Angriffs sollen sich nach Augenzeugen ‘hunderte Menschen’ im Casino befunden haben, die meisten konnten jedoch flüchten.

Die Opferzahl im Casino mit einer Fläche von 1’720m2sei wohl deswegen so gross, so der Direktor des Zivilschutzes, weil sich einige Gäste, welche die durch das brennende Benzin ausgelösten Explosionen gehört haben, in die WCs flüchteten anstelle das Gebäude durch die Notausgänge zu verlassen und sich nicht bewusst waren, dass sich ein Feuer rasend schnell ausbreitete.

Der Bundesgouverneur sprach von “einem Akt des Terrors und der Barbarei” – es dürfte sich aber wohl um eine weitere Folge des Bandenkrieges zwischen Drogenbanden in Monterrey handeln. Anfang Juli wurde in Monterrey eine Bar überfallen und dabei 20 Personen getötet.

Weitere Bilder finden Sie bei der Bildstrecke von El Universal.

(Quelle: El Sol de México-Spanisch)

Andernorts war auch davon die Rede, die Angreifer hätten um sich geschossen und Granaten gezündet, bevor sie das Lokal angezündet haben.

Sehen Sie dazu auch das folgende Video:

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Syrisches Menschenrechtsnetzwerk verlangt Untersuchung der Vergewaltigung von syrischen Frauen in türkischem Flüchtlingslager

Netzwerk Syriens für Menschenrechte

Netzwerk Syriens für Menschenrechte

Das Netzwerk Syriens für Menschenrechte (Syrian Human Rights Network) verlangt eine Untersuchung und Bestrafung aller Beteiligten, welche an der Vergewaltigung von 400 syrischen Frauen, welche durch bewaffnete Gruppen zur Flucht gezwungen wurden, im türkischen Flüchtlingslager in Hatay teilgenommen oder dazu geschwiegen haben.

Das Netzwerk wundert sich über das Schweigen der türkischen und arabischen Rechtsorganistation und im speziellen über das Schweigen der Vereinten Nationen.

Das Koordinationskommission des Netzwerks ist im Besitz von Beweisen, die bereits von drei türkischen Zeitungen bestätigt wurden, darunter die Zeitung Aydınlık, welche die Vergewaltigung von 400 Frauen, von denen 250 danach schwanger wurden, belegen.

(Quelle: SANA-English)

Der Artikel von Aydınlık ist am 9. August 2011 erschienen, lesen Sie das türkische Original oder die Übersetzung von Google ins Deutsche.

Entführte Schweizer noch am Leben, sagen lokale Behörden in Loralai

Daniela Widmer (links), David Olivier Och

Daniela Widmer (links), David Olivier Och

Die zwei vor ca. drei Wochen in Balochistan, Pakistan, entführten Schweizer sollen noch am Leben sein sagte Muhammad Ikhtiyar, der Kommissar des Bezirks Loralai, zur Express Tribune.

“Alle Indizien zeigen, dass sie noch am Leben sind”, sagte Ikhtiyar, der der höchstrangige administrative Beamte im Distrikt ist. “Wir hätten Informationen erhalten, wenn sie getötete worden wären. Möge Allah sie am leben halten und, Inschallah, leben sie auch noch”.

Die beiden Schweizer, David Olivier Och und Daniela Widmer wurden von unbekannten am 1. Juli 2011 in Loralai, Balochistan, entführt. Balochistans Innenminister, Zafarullah Khan meinte damals, er glaube die beiden seien in die Stammesgebiete nahe der afghanischen Grenze gebracht worden.

Der Express Tribune wurde am 17. Juli durch eine anonym bleibend wollende offizielle Quelle auch mitgeteilt, die beiden seien durch Sicherheitskräfte, wegen ‘dubioser Aktivitäten’ in Gewahrsam genommen worden. Sie sollen verdächtigt worden sein, Undercover Agenten zu sein.

Der Kommissar von Loralai hat indessen Berichte zurückgewiesen, die beiden Schweizer seien von den Taliban entführt worden. “Wäre das der Fall, hätte es in irgendeiner Form ein Bekenntnis gegeben”, meinte er. Continue reading

Wer bezahlte die Attentäter vom 9/11 wirklich?

Behauptung: Bush und Obama unterschlagen Beweise, dass die Attentäter vom 9/11 von der saudischen Königsfamilie finanziert wurden:

Solche Behauptungen sind nicht neu und tauchen regelmässig auf. Eine Untersuchung der U.S. Regierung hat die saudische Königsfamilie schon 2004 rein gewaschen, hielt allerdings fest, dass al-Qaida tatsächlich zu einem grossen Teil von Spenden aus dem saudischen Königreich profitiert.

Die Arbeit der 9/11 Commission ist schon von Beginn weg nicht über jeden Zweifel erhaben, eine vollständige Untersuchung war gar nicht das Ziel, zudem war sie mit Vertretern beider Parteien bestückt, aber keine Unabhängigen und jede Seite hatte ein Veto-Recht. Dies ist einigermassen seltsam für eine Untersuchungskommission.

Mitglieder der Kommission hatten Geschäftsbeziehungen mit reichen Saudis, z.B. der Vorsitzende Thomas Kean, welche von Angehörigen der Opfer von 9/11 ‘wegen iherer Rolle bei den Angriffen‘ vor Gericht gezerrt wurden.

Im Untersuchungsbericht wurden auch etliche Passagen bezüglich der Rolle Saudi Arabiens ‘ausgeweisst’, d.h. man findet etliche weisse Seiten im Report.

Der Report der 9/11 Commission (pdf) ist eben auch keine wirkliche Untersuchung, sondern ein politischer Bericht.

Alle Terroristen sind Muslime – ausser die 98.8 Prozent, die es nicht sind

Unsere Super Mainstream Medien mache wirklich einen sehr guten Job. Dank ihnen glauben viele, Terroristen seien ausschliesslich oder zumindest extrem überwiegend Muslime, oder islamische Extremisten, was für viele mittlerweile dasselbe ist. Ich will hier nichts verharmlosen, aber man sollte auch bei den Fakten bleiben.

Die Zahlen der Europol erzählen nämlich eine ganz andere Geschichte (Quelle: EUROPOL TE-SAT 2011):

 Anzahl der fehlgeschlagenen, versuchten und vollendeten Terroranschlägen im Jahr 2010 (Quelle: EUROPOL)

Anzahl der fehlgeschlagenen, versuchten und vollendeten Terroranschlägen im Jahr 2010 (Quelle: EUROPOL)

Oder in Prozent: 1.2% der Anschläge im Jahre 2010 waren auf Islamismus zurückzuführen, während 98.8% auf andere Ursachen zurückzuführen waren.

Auch der Eindruck, der Terror nehme zu ist nach den EUROPOL Zahlen, zumindest für den Vergleich für 2009 mit 2010, falsch.

Im Jahre 2010 gab es in Tat und Wahrheit weniger fehlgeschlagenen, versuchte und vollendete Terroranschläge als 2009 (Quelle: EUROPOL TE-SAT 2011):

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Zahl der Toten in Chotan in Ost-Turkestan erreicht 18

Karte von Ost-Turkestan/Xinjiang mit Chotan

Karte von Ost-Turkestan/Xinjiang mit Chotan

Die Anzahl der Opfer der Unruhen in Chotan (uigurisch: خوتەن) vom Montag stieg auf 18. Gemäss Informationen der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua töteten Sicherheitskräfte 14 Menschen, die sich an einem Angriff auf eine Polizeistation beteiligten. Bei dem Angriff kamen ein Mitglied der Bewaffneten Volkspolizei, eine Frau und ein Kind ums leben.

Wie Ablet Metnias, Kommandant der Polizeistation gegenüber chinesischen Journalisten sagte, sind die Aufständischen in die Polizeistation eingebrochen und töten den Beamten Mehmet Ela und nahmen 6 Geiseln, Zivilisten wie auch Polizeibeamte.

Nach einem anderen Polizeibeamten sollen die Aufständischen ‘Es gibt keinen Gott ausser Allah’ und ‘andere religiöse Slogans’ gerufen haben als sie den zweiten Stock des Gebäudes attackierten und auf die sich dort befindlichen Beamten schossen.

Chinesische Behörden sagten, der Angriff auf die Polizeistation sei “eine geplante terroristische Attacke”.

(Quelle: ITAR-TASS-Russisch)

Aus uigurischen Kreisen hört man, die Unruhen seien durch die ungerechtfertigte Verhaftung von uigurischen Jugendlichen ausgelöst worden . Continue reading

Ahmed Wali Karzais Mörder hatte Kontakte zur CIA

CIA Logo

CIA Logo

Wie der Independent heute schreibt, hatte Sardar Mohammad, der Mörder von Hamid Karzais Bruder, enge Beziehungen sowohl zur CIA als auch zu Spezialeinheiten. Er traf sich regelmässig mit britischen Offiziellen und hatte zwei Schwager die in einer vom CIA geleiteten (und bezahlten) paramilitärischen Einheit (Kandahar Strike Force) dienen.

Sardar Mohammad galt als enger Vertrauter von Ahmed Wali Karzai und soll von den Taliban ‘umgedreht’ worden sein. Mahmoud Karzai, ein weiterer Bruder von Hamid, sagte: “Unsere Ermittlungen ergaben, dass er [Sardar Mohammed] in den letzten drei Monaten erratisch, nicht normal und entgegen seinem Charakter handelte. Er schlief nicht, war nervös, erhielt Telefonanrufe mitten in der Nacht und nach unseren Informationen machte er eine Reise nach Quetta in Pakistan und traf sich dort mit einigen Taliban. Sein Vater ist ein Mullah. Alle diese Dinge zusammengenommen, plus, dass die Taliban die Verantwortung übernahmen…aber unsere vorläufige Ermittlung deutet darauf hin, dass dies das Werk der Taliban war”.

(Quelle: Independent-English)

Bereits im Jahre 2009 wies die New York Times darauf hin, dass auch Ahmed Wali Karzai auf der Gehaltsliste des CIA stehe – und zwar seit über 8 Jahren. Schon damals war vielen bekannt, dass Wali im Drogengeschäft tätig war und sich damit bereicherte, oder wie Time damals schrieb: Continue reading