Oberster Rechtsgelehrter lädt Landsleute zur Hilfe an die Opfer der somalischen Hungerkatastrophe ein

deftar-maqam-moazzamVollständiger Text der Aufforderung des Büros des Obersten Rechtsgelehrten der Islamischen Revolution:

Bismillah ir rahman ir rahim

Diese Tage ist die Region des Horns von Afrika und im besonderen das notleidende Land Somalia Zeuge einer der qualvollsten humanitären Krisen, welche als Folge von Dürre und Hungersnot und dem Schweigen und unaufmerksamen internationalen Institutionen das Leben Millionen somalischer Muslime, insbesondere Frauen und Kinder, bedroht.

In dieser Absicht und mit besonderem Wohlwollen des Anführers der Revolution für die Hilfe an somalische Opfer des Hungers, die altruistische und muslimische Nation Iran aufgerufen wird in diesem Monat der Barmherzigkeit und des Segens sich zu beeilen an der Hilfe für die muslimische Nation Somalia zu beteiligen und Hilfeleistungen in Bar oder Sachwerten selbst via die zuständigen Stellen zuhanden des somalischen Volkes zu bringen.

(Quelle: IRNA-Farsi/Parsi)

Strahlungsleck auf chinesischem nuklearem Unterseeboot

Typ 094 Klasse (Jin-Klasse) U-Boot der chinesischen Marine

Typ 094 Klasse (Jin-Klasse) U-Boot der chinesischen Marine

Ein Gerücht macht die Runde und ist via Komsomolskaya Prawda auch bei mir angelangt:

Danach soll im Hafen von Dalian ein nuklear betriebenes U-Boot der chinesischen Marine ein Strahlungsleck aufweisen. Bei dem U-Boot soll es sich um ein modernes, state-of-the-art U-Boot der Jin-Klasse handeln.

Komsomolskaya Prawda bezieht sich dabei auf die südkoreanische Zeitung Chosun Ilbo welche schreibt:

Gerüchte machen schnell die Runde, dass von einem der modernsten U-Boote im Hafen von Dalian, in der Provinz Liaoning im nordöstlichen China, unabsichtlich Radioaktivität freigesetzt wurde.

Das Gerücht erschien zuerst am Samstag auf boxun.com, einer Website für Ausland-Chinesen und wurde später von Sina Weibo, einer chinesischen Twitter-ähnlichen Mikroblogging-Site aufgenommen.

Nach boxun.com geschah der Unfall plötzlich und die chinesischen Behörden haben das Gebiet abgesperrt während Untersuchungen im Gang seien und haben gleichzeitig Schritte unternommen die Nachricht des Unfalls sich nicht verbreiten zu lassen.

Weder die chinesischen Medien, noch die chinesische Regierung haben bisher zu den Berichten Stellung genommen.

Die Jin-Klasse U-Boote sind 133 Meter lang und können je nach Typ mit 12 bis 20 Raketen mit einer maximalen Reichweite von 7000 km bestückt werden. Zwei Boote sind bisher in Dienst und zwei bis drei im Bau. (Quelle: Wikipedia-English, Sinodefence-English)

In Dalian befindet sich laut China Daily auch der von der Ukraine gekaufte Flugzeugträger, welcher nach einem Umbau demnächst auf Jungfernfahrt gehen soll.

Saboteure zerstören Ölpipeline in Syrien – verseuchen See

SANA Bilder ÖlpipelineAm Freitag sprengten Saboteure in Syrien eine Öl-Pipeline in die Luft. Die Explosion hinterliess einen ca. 10 Meter tiefen Krater. Öl lief daraufhin auch in den angrenzenden Stausee aus, welcher für die Bewässerung der umliegenden Felder notwendig ist.

Die syrische Ministerin für Umweltangelegenheiten, Kawkab Dayeh, meinte gemäss SANA, Ziel sei die nationale Wirtschaft sowie die Umwelt gewesen. Proben würden aus dem See genommen um die Wasserqualität zu testen.

Fayssal al-Habib, der Direktor der Homs Niederlassung der Syrian Petroleum Transport Company meinte, dass der letze Öllache gerade aus dem See entfernt werde und die Pipeline am Samstag repariert sein werde und ihren Betrieb wieder aufnehmen könne.

(Quelle: SANA-English)

Karte Homs(C)-Talkalakh(B)-Baniyas(A)

Karte Homs(C)-Talkalakh(B)-Baniyas(A)

Es gibt in Syrien zwei Raffinerien. Eine ist in Homs, die zweite in der Küstenstadt Baniyas. Über Baniyas läuft der gesamte syrische Ölexport. Talkalakh, wo der Anschlag verübt wurde, liegt zwischen Homs und Baniyas und unterbrach somit die Ölzufuhr für den Export.

Das Öl das durch diese Pipeline fliesst, stammt aus den Ölfeldern von Dayr az-Zawr, welches im Osten des Landes am Euphrat liegt.

Auch von da erreicht uns via SANA eine Nachricht. Bewaffnete Gruppen haben danach am Freitag in Dayr az-Zawr Strassensperren errichtet, Sicherheitskräfte angegriffen und aus dem dortigen Hauptquartier der Polizei Waffen und Munition gestohlen. Mittlerweile hätten sich die Gruppen aus dem Staub gemacht und die Sicherheitskräfte nahmen die Verfolgung auf.

(Quelle: SANA-English, ABC12 News-English)

Offenbar hat es jemand auf die Ölversorgung Syriens abgesehen, respektive dessen Fähigkeit Öl zu exportieren, was dem Land wirtschaftlich schadetet, den der Ölexport bringt dem Land Devisen.

Ölunfall in China – 3’400 qkm grosser Ölteppich im Golf von Bohai

Archivaufnahme Öl-verschmutzte Muscheln (Quelle: Greenpeace)

Archivaufnahme Öl-verschmutzte Muscheln (Quelle: Greenpeace)

Anfang Juni 2011 flossen beim Penglai 19-13 Ölfeld im Golf von Bohai geschätzte 1’500 Barrel Öl (Fässer, 1 Barrel=159 Liter) ins Meer.

Der Unfall wurde bis 30. Juni 2011 geheim gehalten und Beijing hat erst am 5. Juli 2011 den Unfall offiziell zugegeben.

Das Penglai 19-3 Ölfeld wird von ConocoPhillips betrieben, welche 49% Anteile am Projekt hält. 51% werden von der staatlichen China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) gehalten.

Die chinesische Regierung hat die Betreiber am 13. Juli angewiesen, die Ölförderung zu stoppen. Die Betreiber sagten zu, nicht weiter zu fördern bis das Problem behoben sei.

Der Ölteppich bedeckt eine Fläche von ca. 3’400 Quadratkilometern. Ursprünglich war von 840 qkm die Rede. In zwei Lecks sollen vom 4. bis 17 Juni Öl ausgetreten sein, aber es ist unklar ob nun tatsächlich nichts mehr leckt.

Bisher wurde an der Küste noch kein Öl gefunden, Opfer sind ebenfalls nicht zu beklagen.

(Quelle: Want China Times-English)

Ein paar Bilder der Ölteppichs und der Aufräumarbeiten: Continue reading

Erdbeben der Stärke 6.1 in Kirgizstan – 19.07.2011-19:35:43UTC

Shake Map Beben Stärke 6.1 Kyrgyzstan 20.07.2011

Shake Map Beben Stärke 6.1 Kyrgyzstan 20.07.2011

Das Erbeben der Stärke 6.1 erreignet sich um 01:35:43 Ortszeit (21:35:43 MESZ) 42 km südwestlich von Farghona (Usbekistan) und 60 km südöstlich von Quqon (Usbekistan). Das Epizentrum lag in 17.8 km tiefe. Die Detailangaben finden Sie beim USGS.

Die Shake Map zeigt eine Intensität von maximal VI nach der Skala der Modifizierten Mercalli Intensität (MMI), was als starkes Schütteln wahrgenommen wird.

Die zu erwartenden strukturellen Schäden sind für erdbebenresistente Gebäude leicht und für andere Gebäude mittel.

Nach Pager liegt die zu erwartende Opferzahl zwischen 1 bis 10 (35% Wahrscheinlichkeit) und 10 bis 100 (33% Wahrscheinlichkeit). Die ökonomischen Schäden werden mit 1-10 Millionen Dollar (29%) und 10-100 (34%) errechnet.

In kirgisischen Medien ist von Opfern bisher nicht die Rede, jedoch gibt es Schäden an öffentlichen Gebäuden, Fabriken und Häusern.

Auf der Autostrasse Osch-Batken-Isfana war der Verkehr für 4 Stunden unterbrochen, weil Felsen auf die Fahrbahn fielen und zehntausenden sind zur Zeit ohne Strom, weil Trafo-Stationen ausfielen. (AKIPress-Russisch, AKIPress-Russisch)

Seismische Aktivität beim Katla Vulkan – 18. Juli 2011

Eigentlich beobachtete ich die seismische Aktivität des Gebietes seit ein etwa zwei Wochen, weil ein bevorstehender Ausbruch des Hekla Vulkans möglich schien und scheint. Der letzte Ausbruch von Hekla wurde durch eine Serie von Erdbeben angekündigt.

Rund um Hekla zeigte sich allerdings keine seismische Aktivität. Jedoch ist eine solche beim Mýrdalsjökull Gletschers – unter welchem sich der Vulkan Katla befindet –  auszumachen. Eine Häufung von Erdbeben vor 12 bis 24 Stunden, davon eines nahe der Stärke 4.

Die zeitliche Verteilung der Beben sieht so aus:

Erdbeben im Gebiet des Myrdalsjökulls und Heklas

Erdbeben im Gebiet des Myrdalsjökulls und Heklas

Die geographische Verteilung der Beben: Continue reading