Oberster Rechtsgelehrter lädt Landsleute zur Hilfe an die Opfer der somalischen Hungerkatastrophe ein

deftar-maqam-moazzamVollständiger Text der Aufforderung des Büros des Obersten Rechtsgelehrten der Islamischen Revolution:

Bismillah ir rahman ir rahim

Diese Tage ist die Region des Horns von Afrika und im besonderen das notleidende Land Somalia Zeuge einer der qualvollsten humanitären Krisen, welche als Folge von Dürre und Hungersnot und dem Schweigen und unaufmerksamen internationalen Institutionen das Leben Millionen somalischer Muslime, insbesondere Frauen und Kinder, bedroht.

In dieser Absicht und mit besonderem Wohlwollen des Anführers der Revolution für die Hilfe an somalische Opfer des Hungers, die altruistische und muslimische Nation Iran aufgerufen wird in diesem Monat der Barmherzigkeit und des Segens sich zu beeilen an der Hilfe für die muslimische Nation Somalia zu beteiligen und Hilfeleistungen in Bar oder Sachwerten selbst via die zuständigen Stellen zuhanden des somalischen Volkes zu bringen.

(Quelle: IRNA-Farsi/Parsi)

Erdbeben der Stärke 6.1 in Kirgizstan – 19.07.2011-19:35:43UTC

Shake Map Beben Stärke 6.1 Kyrgyzstan 20.07.2011

Shake Map Beben Stärke 6.1 Kyrgyzstan 20.07.2011

Das Erbeben der Stärke 6.1 erreignet sich um 01:35:43 Ortszeit (21:35:43 MESZ) 42 km südwestlich von Farghona (Usbekistan) und 60 km südöstlich von Quqon (Usbekistan). Das Epizentrum lag in 17.8 km tiefe. Die Detailangaben finden Sie beim USGS.

Die Shake Map zeigt eine Intensität von maximal VI nach der Skala der Modifizierten Mercalli Intensität (MMI), was als starkes Schütteln wahrgenommen wird.

Die zu erwartenden strukturellen Schäden sind für erdbebenresistente Gebäude leicht und für andere Gebäude mittel.

Nach Pager liegt die zu erwartende Opferzahl zwischen 1 bis 10 (35% Wahrscheinlichkeit) und 10 bis 100 (33% Wahrscheinlichkeit). Die ökonomischen Schäden werden mit 1-10 Millionen Dollar (29%) und 10-100 (34%) errechnet.

In kirgisischen Medien ist von Opfern bisher nicht die Rede, jedoch gibt es Schäden an öffentlichen Gebäuden, Fabriken und Häusern.

Auf der Autostrasse Osch-Batken-Isfana war der Verkehr für 4 Stunden unterbrochen, weil Felsen auf die Fahrbahn fielen und zehntausenden sind zur Zeit ohne Strom, weil Trafo-Stationen ausfielen. (AKIPress-Russisch, AKIPress-Russisch)

Beben der Stärke 7.0 vor Honshu – 10.07.2011

Location Map der USGS, Beben vor Honshu 10.07.2011-00:57:12UTC

Location Map der USGS, Beben vor Honshu 10.07.2011-00:57:12UTC

Heute morgen 00:57:12 UTC (09:57:12 JST) fand vor Japan ein weiteres Beben statt.

Es wurde mit von der Japanese Meteorological Agency (JMA) mit 7.1/7.3 und von United States Geological Survey (USGS) mit 7.0 angegeben.

Das Epizentrum lag 212 Kilometer vor Sendai und 250 Kilometer vor Fukushima. Als Tiefe werden verschiedene Werte angeboten: JMA 10 km (später korrigiert auf 34, gemäss NHK), USGS 18 km.

Eine Tsunami Warnung wurde von der JMA zunächst herausgegeben, diese ist mittlerweile aber wieder aufgehoben. Die Wellen waren nur wenige Zentimeter hoch.

Gemäss TEPCO verursachte das Beben keine Probleme an den Reaktoren von Fukushima Daiichi und Daini. Die Arbeiter seien aber angewiesen worden, von Küstengebieten auf höher gelegene Gebiete zu evakuieren nachdem eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden sei.

Auch sonst wurden keine Opfer und Schäden verzeichnet. Weiterlesen

Steht Hekla-Vulkan in Island kurz vor einem Ausbruch?

Hekla Vulkan im Sommer

Hekla Vulkan im Sommer

In den letzten paar Tagen haben die Sensoren rund um Hekla ungewöhnliche Bewegungen in der Erdkruste aufgezeichnet. Páll Einarson, Professor für Geophysik meint allerdings, die Daten seien kein Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Vulkans.

Die Wissenschaftler wissen allerdings nicht genau, was sie mit den gemessenen Erdbewegungen anfangen sollen, denn solche Daten werden noch nicht lange gesammelt.

Der Vulkan sei allerdings reif für einen Ausbruch, so Einarson gegenüber ruv.is.

Der Vulkan hat sich seit seinem letzten Ausbruch im Jahre 2000 langsam stetig ausgedehnt, da sich Magma unter ihm ansammelt.

Im Jahre 2000 kündigten eine Reihe von Erdbeben ein-einhalb Stunden zuvor den Ausbruch an.

(Quelle: Iceland Review-English)

Anscheinend kann man nicht von einem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch reden und die Isländer scheinen es gelassen anzugehen – das sollten wir auch tun.

Auch bezüglich Erdbeben blieb es bis anhin ruhig. Den aktuellen Stand der Erdbebenaktivität um den Hekla-Vulkan finden Sie auf der Website des Icelandic Met Office.

Hekla liegt in Süd-Island und ist wie Grimsvötn ebenfalls ein Stratovulkan (auch Schichtvulkan).

Status Fukushima Daiichi – Stand 06.07.2011

Teile der neuen Überdeckung für Fukuschima sind angekommen

Teile der neuen Überdeckung für Fukuschima sind angekommen

Es scheint, als sei man in Fukushima Daiichi in den letzten Wochen nicht wesentlich weiter gekommen. Die Kerne sind geschmolzen und die Kühlung für die Reaktorkerne funktioniert immer noch nicht, zudem sind die Reaktordruckgefässe und die Druckbehälter entweder beschädigt oder man gibt an, deren Status nicht zu kennen.

Einige Sektionen der Strukturen, die die beschädigten Reaktoren überdecken sollen sind in Fukushima angekommen. Die Überdeckungen sollen bis Ende September zusammengesetzt werden, so TEPCO.

Derweil experimentieren japanische Forscher mit Mikroben, die offenbar in der Lage sind das radioaktive Cäsium unschädlich zu machen. So soll Wasser und Erde von Cäsium gesäubert werden. Stellt sich nur die Frage, wie sammelt man die cäsiumverseuchten Mikroben wieder ein und wohin damit?

Anbei finden Sie den Statusreport von JAIF, Stand 6. Juli 2011:

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Mehr zum Ausbruch des Puyehue Vulkans in Chile vom 4. Juni 2011

Der Vulkan Puyehue liegt im Süden Chiles in der Cordón Caulle Kette. Der Vulkan brach vor gut zwei Wochen – am 4. Juni 2011 – aus und ist immer noch aktiv, allerdings hat die Aktivität etwas nachgelassen.

Der Ausbruch sah am Boden so aus (Bilder BBC Brasil, via TV5):

Am 13. Juni 2011 machte die NASA aus dem Weltraum folgendes Bild:

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Weitere Erdbeben der Stärke 6.0 und 5.5 in Christchurch

Shake Map des 6.0 Bebens in Christchurch vom 13.06.2011-02:20:50UTC

Shake Map des 6.0 Bebens in Christchurch vom 13.06.2011-02:20:50UTC

Christchurch scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Heute erschütterten gleich zwei Beben der Stärke 6.0 und 5.5.

Nach Zeitungsberichten wurden bisher mindestens 10 Verletzte in Spitäler gebracht. Die Verletzungen stammen meist von fallenden Trümmern von beschädigten Gebäuden her.

Die Beben werden als Nachbeben des 7.1 Bebens vom September letzten Jahres und dem Beben vom letzten Februar betrachtet, dem 182 Menschen zum Opfer vielen und in dem über 100’000 Gebäude beschädigt wurden – 10’000 davon so schwer, dass sie irreparabel sind.

Wie aus der Shake Map ersichtlich ist, war das heutige Beben in einigen Gebieten ein 8 auf der Mercalli-Skala. Das Beben vom Februar, welches die schweren Schäden anrichtete, war eine 9.

Der Strom viel für etwa 50’000 Bewohner aus und soll erst morgen wieder verfügbar sein. Die Wasserversorgung wurde ebenfalls beschädigt.

Die neuerlichen Beben sind ein Schlag für die Bewohner von Christchurch, die bereits daran waren, die verherenden Schäden des letzten Bebens zu beseitigen.

Ob weitere Gebiete wegen Bodenverflüssigung nicht mehr bebaubar sind, ist noch nicht klar.

Die besten Wünsche nach Christchurch, New Zealand.

(Quelle: The Press New Zealand-Englisch)