AI as a Blackbox – It seemed like the right thing to do…

There are a few hypes going on currently – one of them is the Artificial Intelligence (AI) hype. The good thing is, some people are at least starting to ask interesting questions.

From MIT Techreview:

The car didn’t follow a single instruction provided by an engineer or programmer. Instead, it relied entirely on an algorithm that had taught itself to drive by watching a human do it.

That’s a bit misleading. The Algorithm is still something that was provided by a programmer and what it most likely does it correlate data from sensors (e.g. the front camera with actions of the driver).

The result seems to match the responses you’d expect from a human driver. But what if one day it did something unexpected—crashed into a tree, or sat at a green light? As things stand now, it might be difficult to find out why. The system is so complicated that even the engineers who designed it may struggle to isolate the reason for any single action. And you can’t ask it: there is no obvious way to design such a system so that it could always explain why it did what it did.

Of course it does match, because it copies what the human driver did. In driving, most situation are standard and the action of the driver are predictable, but as human drivers make mistakes in such situations, so will AI drivers.
The big problem lies in non-standard situations, in which even human driver may fail, because the situation is outside their experience.

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Jump – When AI drives your car (or spaceship)

Science Fiction series are full of memes – especially on Artificial Intelligence. This is one of them and stems from Battlestar Galactica (2004 version), showing what can happen when you wire your AI to a human-like body and let this one drive your car (or spaceship).

Science fiction for sure, right? Yes, but it’s not like current developments wouldn’t go in that direction

Quote stuffing und HFT

Ich möchte auf meinen Post ‘Nanex: HFT ist ausser Kontrolle‘ zurückkommen. Insbesondere Grafik 2 bedarf einer Erläuterung.

Die Grafik 2 und der Text dazu:

Grafik 2 – Verhältnis der Angebote pro Abschluss (Auf Grafik klicken für hochauflösende Version):

Das höchste Wert für das Verhältnis wurde am 16. August 2011 erreicht (siehe die rote, scharfe Spitze in der Mitte der Grafik), als der Markt wegen der schockierenden Nachricht, eine Transaktionssteuer sei möglich, einen Tobsuchtsanfall bekam. Wir scherzen nicht.

Die Grafik zeigt auf, wie viele Angebote (Quotes) einem Abschluss (Trade) gegenüber stehen. In einem normalen Umfeld würde man erwarten, dass diese Zahlen nahe beieinander liegen, denn wer ein Angebot mach, will normalerweise auch einen Abschluss tätigen.

Wie man aus der Grafik sieht, war dieses Verhältnis im Jahre 2007 bei ca. 20 Quotes/sec pro Trade, heute liegt es bei ca. 45 Quotes/sec für einen Trade. Das ist allerdings ein Durchscnittswert, Nanex hat schon Fälle gefunden, in denen 5’000 Quotes/sec für eine Aktie abgebeben wurden.

Woran liegt das? Die Antwort heisst Quote Stuffing, welche Investopedia so definiert:

A tactic of quickly entering and withdrawing large orders in an attempt to flood the market with quotes that competitors have to process, thus causing them to lose their competitive edge in high frequency trading. This tactic is made possible by high-frequency trading programs that can execute market actions with incredible speed. Only market makers and other large players in the market are capable of executing these tactics, since they require a direct link to the exchange in order to be effective.

Solche Angebote sind gar nicht dazu bestimmt, zu Abschlüssen zu führen, sondern sollen lediglich die Mitbewerber mit weniger Ressourcen, Rechenleistung und langsameren Links überschwemmen.

Diese Taktik kann auch zu Preisbewegungen und zu sogenannten flash-crashes führen. Wie das geschieht, ist ein Thema für sich, das sich hervorragend für einen weiteren Post eignet.

Grundsätzlich handelt es sich bei Quote Stuffing um Lärm, der das eigentliche Signal (die legitimen Angebote, die auch wirklich einen Abschluss wollen) verdecken soll. Natürlich wird so die Preisfindung (price discovery) erschwert.

Der Preis der für eine Aktie an der Börse ausgewiesen wird, ist also nicht auf tatsächliches Interesse oder Desintresse, sondern – mindestens teilweise – auf diese unsinnige Praxis, zurückzuführen.

HFT Quote Stuffing ist ökonomisch wertloses Rauschen in der Leitung, möchte man sagen.

Man beachte auch den signifikanten Einbruch dieser Quotes/Trade Rate gegen 15:50 (Börsenschluss an der NYSE u.a. Börsen in Nordamerika ist 16:00).

Nanex: HFT ist ausser Kontrolle

Die Firma Nanex ist darauf spezialisiert Echtzeit-Daten über Abschlüsse und Angebote für alle U.S. Aktien-, Optionen- und Futuresbörsen zur Verfügung zu stellen und hat ein Datenarchiv, das bis 2004 zurückreicht, angelegt, welches ungefähr 4 Billionen Angebote und Abschlüsse (Stand Ende Juli 2011) umfasst.

Nanex wertet die Daten nach verschiedenen Kriterien und mit verschiedenen Mitteln aus, speziell was die Einflüsse von High Frequency Trading (HFT) betrifft.

Der folgende Text ist die Übersetzung auf dem bei Nanex erschienen Artikel mit dem Titel ‘HFT is out of Control‘:

Seit kurzem haben uns Leser Links zu einigen Forschungsarbeiten, welche die Vorzüge von HFT anpreisen, namentlich, dass diese Liquidität zur Verfügung stellen, die Spreads reduzieren und möglicherweise auch Krebs heilen, zugesandt. Zuerst schien es, dass einige Arbeiten auf Daten von einem anderen Planeten basierten, aber beim genaueren Hinsehen wurde uns klar, dass diese einfach auf alten Daten basieren. Sehen Sie, während HFT gegen Null jagt, verlieren die Daten die es generiert ebenso schnell an Wert. Mit anderen Worten, jede, vor sechs Monaten geschriebene Arbeit, oder eine die aktuelle Daten nicht einbezieht, könnte ebensogut von Leuten auf einem anderen Stern geschrieben worden sein, weil es nicht akkurat beschreibt was heute im Markt passiert.

Die folgenden Grafiken demonstrieren wie sehr und wie schnell der Handel seit 2007 geändert hat. Wir stellen die Angebote für Aktien und die Abschlüsse für jede Minute des Handelstages, von Anfang 2007 bis 16. August 2011 (das sind ca 1165 Handelstage), dar.

Bitte beachten Sie die signifikanten Änderungen seit dem späten 2009 (hellgrün bis aqua-marin). Das ist das Jahr auf welchem viele pro-HFT Forschungsarbeiten basieren. Wenn die Forschungsarbeit vor dem Jahr 2011 stammt, oder noch schlimmer, aktuelle Daten ignoriert, ist die Arbeit möglicherweise nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt wurde.

[Anmerkung: Man muss sich in die Grafiken ein wenig einlesen, sie sind aber auch für Laien recht gut verständlich. Rot sind die aktuellen Daten, violett die ältesten Daten. Der Rest ist in den Grafiken erklärt.]

Grafik 1 – Spitzen ein-Sekunden Angebotsraten für Aktien, für jede Minute von 2007 bis und mit 16. August 2011 (Auf Grafik klicken für hochauflösende Version): Continue reading

Wie man gesperrte WSJ Artikel trotzdem lesen kann – völlig legal

Es kommt immer wieder vor, dass man beim Wall Street Journal (WSJ) auf interessante Artikel stösst, die man gerne lesen möchte, die aber nur für Mitglieder zugänglich sind.

Das sieht dann in etwa so aus:

Der nur für Mitglieder zugängliche WSJ Artikel

Der nur für Mitglieder zugängliche WSJ Artikel

Es gibt eine völlig legale Methode wie man den Artikel auch als Nichtabonnent trotzdem lesen kann. Es ist relativ einfach und wie es geht lesen Sie bitte in diesem Post. Continue reading

Vorläufiges Urteil bestätigt Patentverletzung von HTC

HTC SensationIn den U.S.A. hat die U.S. International Trade Commission (ITC) in einem kürzlich ergangenen vorläufigen Urteil die Patentverletzungen von HTC, welche Apple Inc. geltend gemacht hatte, in zwei von zehn Fällen bestätigt.

Dieses vorläufige Urteil wird von der ganzen ITC Commision, welche aus sechs Commissioners besteht, überprüft werden. Falls diese zum gleichen Ergebnis kommen, könnte dies zu einem Importverbot in die U.S.A. von HTC Geräten führen.

HTC kündigte an die Behauptungen Apples bei der ITC Commission anzufechten.

Am vergangenen Montag hat Apple eine weitere Beschwerde gegen HTC bei der ITC eingereicht, welche die Verletzung von weiteren fünf iPhone und iPad Patenten geltend macht. Gleichzeitig hat Apple auch eine Klage beim U.S. Bezirkgericht in Delaware eingereicht.

(Quelle: The Economic Times India-English)

Im April dieses Jahres hatten die Angestellten der ITC empfohlen weder HTC noch Nokia – ein weitere vor der ITC hängige Beschwerde von Apple – der Patentverletzung schuldig zu sprechen. Jedoch ist die Empfehlung der Angestellten nicht bindend.

(Quelle: Bloomberg-English)