Helikopter der PAF musste nahe Sargodha notlanden

Ein Helikopter der Pakistanischen Luftwaffe (PAF) musste nahe Sargodha, in Nordwesten Pakistans, notlanden. Die Maschine vom Typ Mil Mi-17 musste auf einem Routineflug aufgrund von technischen Problemen notlanden.

Die Notlandung habe keine Schäden verursacht und der Helikopter sei intakt, meinte ein Sprecher der Luftwaffen. Einige Augenzeugen sagten jedoch, das Heck des Helikopters habe gebrannt.

Das Gebiet wurde abgesperrt und eine Untersuchung eingeleitet.

(Quelle: DailyPak-Urdu, Jang-Urdu)

Die Meldung ist vom 9. August 2011 und ist an sich uninteressant. Sargodha ist allerdings ein interessantes Stichwort.
Dort befindet sich nämlich nicht nur eine bedeutende Luftwaffenbasis der PAF, sondern auch ein zentrales Munitionsdepot von dem gemunkelt wird, dort befänden sich einige der pakistanischen Nuklearwaffen.

Sargodha selbst ist ein Zentrum der Agrikultur und dort werden unter anderem Zitrusfrüchte, Weizen und Zuckerrohr angebaut.

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Pakistan bittet 200 U.S. Diplomaten das Land zu verlassen

pak-us-flagsDas pakistanische Aussenministerium hat in einer Mitteilung an die U.S. Botschaft in Islamabad gewünscht, dass diese auf mehr als 200 U.S. Diplomaten verzichtet und für deren Ausreise eine Frist gesetzt.

Einige offizielle Quellen  sagten gegenüber den Medien, dass Pakistan mit dem Gehen zum Äussersten auf das ungesetzliche Benehmen der U.S. Diplomaten und ihre Reisen in verschiedene Gebiete des Landes ohne sich dabei um die Gesetze des Landes zu kümmern reagiert und auf offizielle Art und Weise fordert, dass mehr als 200 U.S. Diplomaten  im Zeitraum von 30 bis 40 Tagen den Boden des Landes verlassen.

Die pakistanische Tageszeitung Daily Ummat berichtete auch, dass Cameron Munter, der Botschafter der U.S.A. in Pakistan, der im Urlaub weilt, sein Ferienprogramm unterbrach und zur Botschaft zurückkehrte um dieses Problem zu lösen.

(Quelle: IRINN-Parsi/Farsi)

Welche ungesetzlichen Verhaltensweisen hier unter anderen gemeint sein könnten, geht auf einer Pressemeldung vom 21.8.2011 hervor, die auch auf Dawn erschien:

PESHAWAR: Four United States officials escaped a Peshawar motorway check point and took refuge in the US Consulate on Sunday, DawnNews reported.

The US officials during their escape tried to crush the police officials in their way, DawnNews reported.

They US officials were travelling from Islamabad to Peshawar when the incident took place.

[…]

Mit U.S. Diplomaten gibt es in Pakistan immer wieder Probleme. Das wohl bisher medial auffälligste Ereigniss, war der Fall Raymond Davis, welcher als Diplomat und CIA Mitarbeiter in Pakistan gleich zwei Menschen erschoss.

Pakistan hat danach Reisebeschränkungen für U.S. Diplomaten erlassen.

Indische und Pakistanische Premierminister werden sich in New York treffen

Der pakistanische und indische Premierminister wollen sich im Rahmen der U.N. Generalversammlung, welche am 13. September 2011 beginnt, treffen und diverse Themen, wie Kaschmir, Terrorismus, Wasserrechte, gegenseitiges Vertrauen und bilaterale Beziehungen.

Das Treffen zwischen dem indischen Premierminister, Manmohan Singh und seinem pakistanischen Amtskollegen Jusuf Reza Gilani soll in der dritten Septemberwoche stattfinden und von den Aussenministern beider Länder vorbereitet werden.

(Quelle: Daily Ausaf-Urdu)

Happy Birthday Pakistan – Pakistan Zindabad

Pakistan Zindabad - Lang lebe Pakistan

Pakistan Zindabad - Lang lebe Pakistan

Am 14. August 1947 (oder dem 27 Ramazan 1366) wurde Pakistan vom Britischen Empire unabhängig und feiert seither den Tag als den Unabhängigkeitstag (Urdu:  یوم استقلال) Pakistan.

Die Unabhängigkeit Pakistans wurde am Freitag, 14. August um 24:00 Uhr (eigentlich ist das der Samstag 15. August 00:00 Uhr) ausgerufen.

Die Zeremonie dazu fand allerdings eine halbe Stunde zu früh statt. Deshalb feiert Pakistan die Unabhängigkeit einen Tag früher als Indien, obwohl beide am selben Tag, dem 15. August 1947 die Unabhängigkeit erlangten.

Der 14. August ist ein nationaler Feiertag, die Regierungsämter, Büros, Geschäfte, Postämter und die wichtigsten Märkte sind an diesem Tag geschlossen. Pakistanische Flaggen werden gehisst.

Happy Birthday, Pakistan.

Monsun Regenfälle in Pakistan fordern Opfer, zerstören Ernte


In Zelten gelagerter Weizen durch Regen zerstört

In Zelten gelagerter Weizen durch Regen zerstört

Schweren Regenfälle fielen am Freitag in Sind, Punjab, Khyber Pakhtunkhwa und Kashmir 22 Menschen zum Opfer. Ernten wurden zerstört und hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

In Mirpurkhas wurde bereits geernteter und unter freiem Himmel in Zelten gelagerter Weizen durch Regenfälle zerstört.

Die Abteilung für Flutvorhersage (Flood Forecasting Division, FFD) in Lahore meinte, dass der Pegel der Flüsse, wegen ziemlich weit verbreiteten Regenfällen, in den nächsten 24 bis 36 Stunden ansteigen wird. Besonders betroffen dürften die Flüsse Jhelum, Chenab, Ravi und Sutlej sein. Per Bulletin des FFD vom 13. August 2011 sind die Flüsse Ravi bei Balloki, Chenab bei Marala und Khanki und Kabul bei Nowshera auf niedrigem Flutniveau.

Nach dem Chefmeteorologen Riaz Khan hat Indien 85’000 cusecs (1cusec entspricht einem Durchfluss von 1 Kubikfuss Wasser pro Sekunde, dabei ist ein Kubikfuss = 28,3168 Litern) vom Akhnur Damm in Indien in den Fluss Chenab abgelassen haben, was zu einer leichten Flut im Fluss führte.

Überflutete Strassen in Lahore

Überflutete Strassen in Lahore

In Lahore führten die Regenfälle zu Überflutungen, welche die Stadt für mehrere Stunden lahm legten. Durch einstürzende Dächer kam ein Junge ums Leben und fünf Personen wurden verletzt.

In Badin Bezirk, Sindh, mussten 10’000 Menschen wegen schwerer Regenfälle ihre Häuser verlassen. Die zwei Tage andauernden Regenfälle zerstörten auch einen Teil der Baumwoll-, Reis-, Zuckerrohr- und Gewürzernte. Weitere Felder stehen in Gefahr teilweise oder ganz vernichtet zu werden.

Bis Donnerstag Abend fielen in Badin über 300 Millimeter Regen. Bis Freitag morgen entwickelten sich mindestens 25 Brüche in den zwei Frischwasserversorgungs- und fünf Abwasserentsorgungssystemen des Bezirks. Das aus diesen austretende Wasser überflutete zusammen mit dem Regenwasser über 200 Dörfer.

(Quelle: Dawn-EnglishExpress Tribune-English)

Die Opfer des CIA Drohnenkrieges in Pakistan

Drohen feuert Raketen abIn einer neuen umfassenden Untersuchung hat The Bureau of Investigative Journalism (TBIJ) die Informationen über die Anzahl der Drohnenangriffe und deren Opfer in Pakistan gesammelt und ausgewertet.

Die Studie beruht auf der Analyse von glaubwürdigem Material inklusive ca 2’000 Medienberichten, Aussagen von Zeugen, Bericht vor Ort von NGOs und Anwälten, geheimen Telegrammen der U.S. Regierung, durchgesickerten Dokumenten der Geheimdienste und die Sache betreffenden Aussagen von Journalisten, Politikern und früheren Beamten der Nachrichtendienste.

Die Schüsselfakten des TBIJ Berichts:

  • In Pakistan fanden 291 Drohnenangriffe statt – das sind 8% mehr als bisher gemeldet. Davon fanden 236 während der Regierung Obama statt – also einer aller vier Tage;
  • Zwischen 2’292 und 2’863 Menschen wurden bei den Angriffen getötet – das sind 40% mehr als früher gemeldet;
  • 126 davon waren namentlich bekannte Militante;
  • Nach glaubwürdigen Meldungen sind zwischen 385 bis 775 der Toten Zivilisten;
  • Weiter kamen 164 Kinder bei den Drohnenangriffen ums Leben; und
  • Mindestens 1’114 Menschen wurden bei diesen Angriffen verletzt

Soweit die Zahlen.

Die Interpretation des Bureau ist allerdings ein wenig eigen, kommt es doch zum Schluss ‘die meisten getöteten seien Militante gewesen’. Das geht allerdings aus den vom Bureau gelieferten Fakten nicht hervor.

Schauen wir die Zahlen etwas genauer an und nehmen die für die U.S.A. günstigsten Opferzahlen: Continue reading

Die U.S. Pläne sich der Nuklearwaffen Pakistans zu bemächtigen

pakistani und us flaggenNach indischen Medien haben die U.S.A. Pläne in der Schublade wie sie sich im Notfall der pakistanischen Nuklearwaffen bemächtigen können.

Gegenüber NBC sollen mehrere frühere und gegenwärtige Beamte der U.S. Regierung über Pläne der U.S.A. für die Übernahme der pakistanischen Nuklearwaffen durch die U.S.A. parat haben. Dies für den Fall, dass in Pakistan Terroranschläge auf Atomanlagen stattfinden, islamische Extremisten die Macht übernehmen oder mit Indien ein Krieg ausbrechen sollte.

Nach diesen Quellen ist die Sicherheit der pakistanischen Nuklearwaffen schon seit den Terrorangriffen des 11. September 2001 eine Priorität der U.S. Regierung.

Die neuen Bedenken der U.S. Regierung sind auch durch die erfolgreiche Operation zur Liquidation Osama bin Ladens in Abbotabad, Pakistan, ausgelöst worden, so die Zeitungen weiter.

Das pakistanische Arsenal an Nuklearwaffen wird auf ca. 115 Bomben und Gefechtsköpfe geschätzt. Der frühere Militärdiktator Pakistans, Pervez Musharraf meinte dazu, eine solche Operation der U.S.A. würde sofort zu einem umfassenden Krieg zwischen den beiden Ländern führen.

(Quelle: Prabhat Khabar-Hindi, Times of India-English)

Das wird bestimmt nicht einfach. Mag man noch nachvollziehen, dass die U.S.A. die Atomwaffen nicht in den Händen von Islamisten sehen wollen, ist es weniger plausibel, wie die U.S.A. bei einem Krieg zwischen Indien und Pakistan, sich der pakistanischen Nuklearwaffen bemächtigen wollen, ohne zur Kriegspartei zu werden.